Was sind Arbeitgeberzusammenschlüsse?

Arbeitgeberzusammenschlüsse (AGZ) sind Zusammenschlüsse von Betrieben, die sich Personal teilen. Sie erfüllen als Modell die Anforderungen des „Flexicurity“-Ansatzes: Sie ermöglichen den Betrieben – vor allem auch den kleineren – die Organisation flexibler Arbeit bei gleichzeitiger Sicherung und Bindung von Fachkräften.

Das Modell der Arbeitgeberzusammenschlüsse – „Groupements d‘employeurs“ wurde in Frankreich entwickelt, wo es seit 1985 gesetzlich verankert ist. Ursprünglich nur für kleine Betriebe zugelassen, haben sich mit den Jahren in Frankreich Arbeitgeberzusammenschlüsse aus der Nische der landwirtschaftlichen Nachbarschaftshilfe herausentwickelt und sind in vielen Branchen und auch größeren Betrieben fester Bestandteil der Personalplanung.

Über das Modell der Arbeitgeberzusammenschlüsse ist es in Frankreich gelungen, Beschäftigungseffekte in wenig industrialisierten Regionen zu erzielen und durch das Angebot von beruflichen Perspektiven die wirtschaftliche Entwicklung von Regionen zu stärken.

Die konstituierenden Prinzipien der „Groupements d´employeurs“ bilden die Grundlage der Qualitätsstandards, an denen sich die Mitglieder des Bundesverbands der Arbeitgeberzusammenschlüsse Deutschland e.V. (BV-AGZ) orientieren.

Informieren Sie sich über die Vorteile für Betriebe, Beschäftigte und Regionen und warum Arbeitgeberzusammenschlüsse keine Zeitarbeit sind.